Die Realität von Hausfrauen – Was bedeutet es, sich "unwohl" und "eingeschränkt" zu fühlen? Stimmen der Betroffenen: „Es führt zu keinem Einkommen. Es fühlt sich an, als wäre man eine schlechte Person, weil man kein Einkommen hat... Ich fühle mich schuldig, wenn ich esse.“

Die Realität von Hausfrauen – Was bedeutet es, sich "unwohl" und "eingeschränkt" zu fühlen? Stimmen der Betroffenen: „Es führt zu keinem Einkommen. Es fühlt sich an, als wäre man eine schlechte Person, weil man kein Einkommen hat... Ich fühle mich schuldig, wenn ich esse.“

Auch wenn in Japan heute die Mehrheit der Paare beide berufstätig ist, bleibt das Lebensmodell der Hausfrau fest verankert. Die damit einhergehenden Gefühle der „Enge“ oder „Lebensschwierigkeiten“ sind oft unsichtbar und werden übersehen. Im Hintergrund stehen gesellschaftliche Normen, die unbezahlte Arbeit (Haushalt, Kinderbetreuung, Pflege) unterschätzen, die Gestaltung von Steuer- und Sozialversicherungssystemen, die Praxis langer Arbeitszeiten und das Fortbestehen von Geschlechterrollen. Daten zeigen, dass japanische Frauen im OECD-Vergleich besonders viel Zeit für unbezahlte Arbeit aufwenden, während die Zeit, die Männer dafür aufbringen, weiterhin kurz bleibt. Infolgedessen bleibt die Care-Arbeit, die kein direktes „Einkommen“ für das Haushaltsbudget bringt, unsichtbar und wird nicht wertgeschätzt, was dazu führt, dass die Betroffenen oft zu Selbstvorwürfen neigen und denken: „Bin ich ein Versager?“ In diesem Artikel werden wir, ausgehend von den Stimmen der Betroffenen, die Realität der unbezahlten Arbeit, die Hürden durch Systeme und Praktiken (wie die sogenannte „Einkommensgrenze“ und das Abhängigkeitsverhältnis) unter Einbeziehung der neuesten Entwicklungen ordnen und konkrete Maßnahmen vorschlagen, die im Haushalt, am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft ergriffen werden können. Es geht nicht um einen Gegensatz zwischen Hausfrauen und Berufstätigen, sondern um die Schaffung von Bedingungen, unter denen jeder „wählen“ kann – die Sichtbarmachung und gerechte Bewertung unbezahlter Arbeit ist der Schlüssel. Basierend auf den neuesten Materialien der OECD und Regierungsstatistiken haben wir auch eine praktische Checkliste und eine Vorlage für Familienkonferenzen beigefügt.