Etwas in den Sommerferien erreichen – warum scheitern Pläne? Vier häufige Tendenzen, in die man leicht verfällt

Etwas in den Sommerferien erreichen – warum scheitern Pläne? Vier häufige Tendenzen, in die man leicht verfällt

Die Sommerferien sind eine ausgezeichnete Gelegenheit für viele Menschen, große Vorhaben zu planen, da sie über eine längere zusammenhängende Zeit verfügen. Doch gegen Ende August beklagen sich nicht wenige darüber, dass sie letztendlich nichts begonnen haben oder nach wenigen Tagen aufgegeben haben. Im Hintergrund verbergen sich vier psychologische Tendenzen: ① Planungsfehler, bei dem man die eigene Arbeitszeit optimistisch einschätzt, ② motivationsabhängiges Denken, das darauf wartet, dass die Motivation einsetzt, ③ Perfektionismus, der glaubt, dass es keinen Sinn hat, wenn man nicht jeden Tag perfekt arbeitet, und ④ der **gegenwartsorientierte Bias (Aufschieben)**, der kurzfristige Vergnügungen priorisiert und zukünftige Vorteile vernachlässigt. In diesem Artikel wird anhand von Studien aus der Psychologie und Verhaltenswissenschaften erklärt, wie diese Tendenzen zum Scheitern von Plänen führen. Zudem werden konkrete Maßnahmen vorgestellt, die auch im restlichen Sommer umgesetzt werden können, wie If-Then-Planung, die WOOP-Methode, Timeboxing, Verführungsbündelung und die Gestaltung von Verantwortlichkeit. Eine Blaupause, um noch am selben Tag den ersten kleinen Schritt zu machen, wird zusammengefasst.