Warum Linkshänder im Tischtennis und Fechten stark sind – Das "Seltenheitsvorteil", das durch 20 Jahre und die Rankings von Zehntausenden gezeigt wurde

Warum Linkshänder im Tischtennis und Fechten stark sind – Das "Seltenheitsvorteil", das durch 20 Jahre und die Rankings von Zehntausenden gezeigt wurde

Laut einem aktuellen Bericht von Phys.org vom 24. September, basierend auf einer Studie im Royal Society Open Science, beträgt der Anteil der Linkshänder in der allgemeinen Bevölkerung etwa 10%. In Sportarten wie Tischtennis und Fechten ist der Anteil der Linkshänder jedoch konstant höher, wobei dieser Anteil in den weltweiten Spitzengruppen sogar noch zunimmt. Im Tischtennis sind über 20% der Spieler in den Top 50 Linkshänder. Die Studie analysierte die Händigkeit der Top 300 Spieler in den Jahresend-Weltranglisten von 2004 bis 2023 (sowohl Männer als auch Frauen) und untersuchte die Verteilungseigenschaften, die über das bloße Zahlenverhältnis hinausgehen. Frühere Studien, die zeigen, dass Rechtshänder sich schwerer an Linkshänder gewöhnen („Seltenheitsvorteil“) und dass Linkshänder in Sportarten mit hohem Zeitdruck, die schnelle Entscheidungen erfordern, im Vorteil sind, stimmen mit diesen Ergebnissen überein. In den sozialen Medien werden Meinungen wie „Linkshänder sind wirklich knifflig“ oder „Der Unterschied verringert sich auf professioneller Ebene“ lebhaft diskutiert. Praktisch gesehen sind wiederholte Übungen gegen Linkshänder, das Scouting von linkshändigen Spielern und die Optimierung von Trainingsmatches vielversprechend. Quellen: Phys.org, RSOS-Studie und -Daten, verwandte Literatur.