Die überraschenden Auswirkungen extremer Hitze auf die britische Wirtschaft – Neue Herausforderungen durch den Klimawandel

Die überraschenden Auswirkungen extremer Hitze auf die britische Wirtschaft – Neue Herausforderungen durch den Klimawandel

Im Jahr 2025 erlebt Großbritannien den heißesten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen, wobei die Häufigkeit von Hitzewellen aufgrund des menschengemachten Klimawandels erheblich zugenommen hat. Studien zufolge führt ein Anstieg der durchschnittlichen Sommertemperaturen um 1°C zu einem Rückgang der Wirtschaftswachstumsrate um etwa 2,4%. Obwohl es einen vorübergehenden „Hitzewellen-Boom“ gibt, überwiegen die negativen Auswirkungen wie der Rückgang der Arbeitsproduktivität, die Belastung des Gesundheitswesens, der Rückgang der landwirtschaftlichen Erträge, Verkehrsverzögerungen und das Überhitzen von Wohngebäuden. Tatsächlich erholte sich der Einzelhandel im Juni und August mit einem Anstieg von +3,1% im Vergleich zum Vorjahr, jedoch bleibt die Nachhaltigkeit fraglich. In der Landwirtschaft beträgt der Verlust bei Getreide und Kartoffeln bis zu 50%, und die Ernte wird vorgezogen. Im Eisenbahnverkehr sind Geschwindigkeitsbeschränkungen aufgrund hoher Temperaturen zur Norm geworden. Etwa ein Fünftel der Wohngebäude in England überhitzt, und das zukünftige Hochrisiko liegt bei 36%. Die Überhitzung in London ist ausgeprägter als in anderen Regionen. In den sozialen Netzwerken betont die BRC den Umsatzanstieg, während Gewerkschaften eine gesetzliche Höchsttemperatur am Arbeitsplatz fordern. „Kühle“ wird zu einem neuen Produktionsfaktor, und es besteht dringender Bedarf an passiven Maßnahmen, institutionellen Erneuerungen und vorrangigen Investitionen in gefährdete Gruppen.