Geschwindigkeit und Stürze, alles ist Lerndaten: Die Realität der ersten "Roboter-Olympiade" der Welt über drei Tage

Geschwindigkeit und Stürze, alles ist Lerndaten: Die Realität der ersten "Roboter-Olympiade" der Welt über drei Tage

Vom 15. bis 17. August fand in Peking, China, der weltweit erste "Humanoide Roboter-Wettbewerb" statt, bei dem 280 Teams aus 16 Ländern mit über 500 Robotern an Disziplinen wie Leichtathletik, Fußball und Boxen sowie an praktischen Aufgaben wie Medikamentensortierung und Reinigung teilnahmen. Der Veranstaltungsort war das National Speed Skating Oval, das auch als Austragungsort der Olympischen Winterspiele in Peking diente. Die Wettbewerbe waren sowohl spektakulär als auch von Stürzen und Kollisionen geprägt, was beim Publikum für Lachen und Staunen sorgte. Besonders herausragend war der H1 von Unitree, der die 1500 Meter in nur sechs Minuten absolvierte, und auch in der Gesamtzahl der Medaillen dominierten die chinesischen Teams (Unitree, X-Humanoid) die oberen Ränge. Allerdings wurden bei vielen der Maschinen Fernsteuerungen eingesetzt, was die Lücke zur vollständigen Autonomie offenbarte. Die Veranstalter betonten, dass "gerade diese Misserfolge essenzielle Daten für die Forschung liefern" und dass dies zu industriellen Anwendungen (in Fabriken und bei kooperativen Arbeiten) führen werde. China hat mit enormen Investitionen "verkörperte KI (Embodied AI)" als nationale Strategie verankert, und der nächste Wettbewerb ist für 2026 in Peking geplant.