„Was tun, wenn der Husten nicht aufhört?“ – Sind Klimaanlagen oder der Duft von Weichspülern der Auslöser? Was ist die derzeit viel beachtete „Hustenüberempfindlichkeit“?

„Was tun, wenn der Husten nicht aufhört?“ – Sind Klimaanlagen oder der Duft von Weichspülern der Auslöser? Was ist die derzeit viel beachtete „Hustenüberempfindlichkeit“?

„Auch ohne Erkältung oder Pollen beginnt ein Husten, der nicht aufhört, sobald man Gerüche oder kalten Wind wahrnimmt.“ Immer mehr Menschen erleben dieses Phänomen. Im Hintergrund steht ein neuer Ansatz namens „Hustenüberempfindlichkeitssyndrom (cough hypersensitivity syndrome: CHS)“. Dabei erhöht sich die Empfindlichkeit des Hustenreflexes in den Atemwegen, sodass selbst leichte Reize wie Klimaanlagenkälte, Trockenheit, Parfüm, Weichspüler, Zigarettenrauch, Gespräche oder Lachen, die normalerweise keinen Husten auslösen würden, zu anhaltendem starkem Husten führen. Die überarbeitete japanische Hustenrichtlinie von 2025 sowie die European Respiratory Society (ERS) betrachten dies als „behandelbare Eigenschaft“ des chronischen Hustens und betonen die Bedeutung von Bewertung und Behandlung. Die Behandlung umfasst: ① Untersuchung und Behandlung der Grunderkrankung (wie Asthma, eosinophile Atemwegsentzündung, gastroösophageale Refluxkrankheit, postnasales Drip-Syndrom), ② Verhaltenstherapie zur Kontrolle des Hustens (Sprechtherapie: SLT), ③ eine mehrdimensionale Herangehensweise, die je nach Fall die Kombination von neuroregulatorischen Medikamenten (wie Gabapentin) oder peripheren Antitussiva (P2X3-Rezeptor-Antagonisten) beinhaltet. Zu Hause sind die Optimierung der Innenraumumgebung (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Windrichtung), die Überprüfung von Duftprodukten, Flüssigkeitszufuhr und Feuchtigkeit, das Vermeiden von Husten-Auslösern sowie Atemübungen wirksam. Wenn ein unaufhörlicher Husten länger als acht Wochen anhält, mit blutigem Auswurf oder Atemnot einhergeht oder bei anhaltendem Gewichtsverlust oder Fieber, sollte man frühzeitig einen Facharzt aufsuchen.