Der Retter der epithelialen Barriere? Der „Selbstverkleinerungs“-Mechanismus weist auf die Zukunft der Wundheilung und regenerativen Medizin hin

Der Retter der epithelialen Barriere? Der „Selbstverkleinerungs“-Mechanismus weist auf die Zukunft der Wundheilung und regenerativen Medizin hin

Wenn Epithelgewebe überbevölkert ist, wird normalerweise durch "Zellausstoß" ein Gleichgewicht erreicht. Ein Forschungsteam von Northwestern Medicine hat jedoch einen neuen Mechanismus entdeckt, bei dem die Apikalfläche durch Makropinozytose verkleinert wird, um die Gewebedichte zu verringern. Live-Aufnahmen von Froschembryonen zeigten, dass nach der Bildung eines Aktinrings die Zellmembran einsinkt und die Oberfläche um bis zu 40 % reduziert wird. Wenn dieser Weg durch Inhibitoren blockiert wird, nimmt der Zellausstoß zu, was darauf hindeutet, dass die Makropinozytose als "umkehrbares und kostengünstiges Sicherheitsventil" fungiert. Diese Erkenntnisse könnten zu neuen Strategien in der Behandlung von Schleimhautbarrierestörungen, Krebs und regenerativer Medizin führen. In den sozialen Medien gibt es eine große Resonanz, da "normale Zellen die Waffen von Krebszellen nutzen".