Die Realität einer erhöhten Suizidgedankenrate bei Erwachsenen mit atopischer Dermatitis: Welche Auswirkungen hat atopische Dermatitis auf die psychische Gesundheit? Ein Blick auf das Suizidgedankenrisiko bei erwachsenen Patienten.

Die Realität einer erhöhten Suizidgedankenrate bei Erwachsenen mit atopischer Dermatitis: Welche Auswirkungen hat atopische Dermatitis auf die psychische Gesundheit? Ein Blick auf das Suizidgedankenrisiko bei erwachsenen Patienten.

Eine internationale groß angelegte Studie, die auf dem Europäischen Dermatologiekongress (EADV) 2025 vorgestellt wurde, berichtete, dass erwachsene Patienten mit atopischer Dermatitis (AD/Atopie) signifikant häufiger Suizidgedanken äußern als Nicht-Patienten. Von den über 30.800 Befragten gaben 13,2 % der ärztlich diagnostizierten AD-Patienten Suizidgedanken an, was über den 8,5 % der Nicht-AD-Gruppe lag. Faktoren wie Schweregrad, starker Juckreiz und Hautschmerzen, Schlafstörungen, erlebte Stigmatisierung, junges Alter, männliches Geschlecht und Fettleibigkeit wurden als Risikofaktoren identifiziert, wobei das Risiko bei schweren Fällen etwa doppelt so hoch ist. Frühere Meta-Analysen haben ebenfalls gezeigt, dass AD mit einem Anstieg von Suizidgedanken und Suizidversuchen in Verbindung steht. In den sozialen Medien gab es vielfältige Reaktionen wie "Visualisierung der Erfahrungen", "Einführung von Screenings in der Dermatologie" und "Besorgnis über die Verwechslung von Korrelation und Kausalität". Der Schlüssel zur Behandlung liegt in der Integration der mentalen Bewertung und Intervention zusätzlich zur Kontrolle der Dermatitis.