Der Stromkrieg im Zeitalter der KI: Warum Apple in Europa 650 MW gesichert hat - und weitere Expansionen in China plant

Der Stromkrieg im Zeitalter der KI: Warum Apple in Europa 650 MW gesichert hat - und weitere Expansionen in China plant

Im Oktober 2025 hat Apple in Europa insgesamt 650 Megawatt an erneuerbarer Energie (Wind- und Solarenergie) gesichert. In Griechenland und Lettland wurden jeweils 110 MW, in Spanien 131 MW, in Polen 40 MW, in Rumänien 99 MW und in Italien als Teil eines gemischten Portfolios beschafft, um den steigenden Strombedarf innerhalb der EU, insbesondere für KI und Rechenzentren, zu decken. Ziel ist es, nicht nur die eigene Lieferkette, sondern auch den Stromverbrauch bei der Nutzung der Produkte (wenn Nutzer ihre iPhones oder Macs aufladen) durch saubere Energie zu "kompensieren". Darüber hinaus wurde in China ein von Lieferanten geführter Fonds in Höhe von 1 Milliarde Yuan (ca. 150 Millionen Dollar) eingerichtet, um bis 2030 zusätzliche 1 Million MWh saubere Energie bereitzustellen. Über 90 % der Produktion werden bereits durch erneuerbare Energien gedeckt. Während Konkurrenten wie Meta und Microsoft die Beschaffung im Gigawatt-Bereich beschleunigen, nähert sich Apple seinem Dekarbonisierungsziel für 2030 durch eine "lokal-regionale und international verteilte" Beschaffungsstrategie.