Warum sich Universitätsstudenten dem Sozialismus zuwenden: Die "Anti-Großunternehmen" der Generation Z - Wozu sagen sie JA und wozu NEIN?

Warum sich Universitätsstudenten dem Sozialismus zuwenden: Die "Anti-Großunternehmen" der Generation Z - Wozu sagen sie JA und wozu NEIN?

In einer aktuellen Umfrage unter US-amerikanischen College-Studenten stimmten 46 % der Aussage zu, dass sozialistische Länder wie Kuba und die ehemalige Sowjetunion ein besseres Wirtschaftsmodell als kapitalistische Länder wie die USA bieten. 39 % waren dagegen und 15 % waren unentschieden. Bezüglich des Wohnorts bevorzugten 40 % den Kapitalismus und 36 % den Sozialismus, was ein ausgeglichenes Bild ergibt. Im Hintergrund stehen steigende Lebenshaltungskosten und Zukunftsängste sowie eine veränderte Definition von „Sozialismus“ als verstärkte Umverteilung. Parallel dazu nimmt die Zustimmung zum Kapitalismus auch in der Gesamtbevölkerung ab, wobei 66 % der Demokraten den Sozialismus befürworten. In den sozialen Medien loben Befürworter die Gesundheits- und Bildungssysteme, während Gegner auf Einwanderung, Materialknappheit und Kontrolle hinweisen. Es gibt auch viele sachliche Beiträge, die auf die Bedeutungsverschiebung des Begriffs „Sozialismus“ hinweisen. Die aktuellen Zahlen spiegeln weniger einen ideologischen Sieg wider, sondern eher das Gefühl, dass man sich auf den Markt allein nicht verlassen kann. Solange die tatsächlichen Engpässe wie Studiengebühren, Mieten und Gesundheitskosten nicht gelöst werden, neigen junge Menschen dazu, für eine stärkere öffentliche Beteiligung zu stimmen.