„Heilt der Verzehr von XX wirklich Krebs?“ Die „richtige Beziehung“ zwischen Ernährung und Krebs wissenschaftlich entschlüsseln

„Heilt der Verzehr von XX wirklich Krebs?“ Die „richtige Beziehung“ zwischen Ernährung und Krebs wissenschaftlich entschlüsseln

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es keine wissenschaftlichen Beweise dafür gibt, dass der Verzehr bestimmter Lebensmittel Krebs heilen kann. Krebs ist eine Krankheit, die durch genetische Mutationen, chronische Entzündungen, Hormone und das Immunsystem verursacht wird und sich entwickelt. Daher kann eine bestehende Krebserkrankung nicht allein durch die Ernährung geheilt werden. Andererseits steht das **Risiko, an Krebs zu erkranken (primäre Prävention)**, in engem Zusammenhang mit dem Lebensstil. Die Weltkrebsforschungsfonds (WCRF)/American Institute for Cancer Research (AICR), die WHO/IARC, das National Cancer Institute (NCI) der USA und das Nationale Krebszentrum Japans (NCC) empfehlen dringend, sich auf Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Gemüse und Obst zu konzentrieren und den Konsum von rotem und verarbeitetem Fleisch, zuckerhaltigen Getränken, energiedichten hochverarbeiteten Lebensmitteln, Alkohol und salzreichen Lebensmitteln zu reduzieren. Verarbeitetes Fleisch erhöht das Risiko für Darmkrebs bereits in kleinen Mengen, und es besteht ein öffentlicher Konsens darüber, dass Alkohol das Krebsrisiko selbst in geringen Mengen nicht vollständig auf Null reduzieren kann. Während und nach der Behandlung sollte der Schwerpunkt auf **"Ernährungsunterstützung" liegen, die den notwendigen Nährstoffbedarf deckt, anstatt auf einer Ernährungsmethode, die die Behandlung ersetzt**. Eine solide Prävention und die Zusammenarbeit von Medizin- und Ernährungsteams sind eine realistische Lösung, anstatt sich auf fragwürdige "Wundernahrungen" zu verlassen.