Warum ist die Sonne wieder aktiv? Daten zeigen den Übergang von "ruhig" zu "aktiv" im Sonnenzyklus

Warum ist die Sonne wieder aktiv? Daten zeigen den Übergang von "ruhig" zu "aktiv" im Sonnenzyklus

Eine neue Analyse von NASA/JPL zeigt, dass die seit den 1980er Jahren kontinuierlich abnehmende Sonnenaktivität im Jahr 2008 ihren Tiefpunkt erreichte und nun einen Aufwärtstrend eingeschlagen hat. Basierend auf Langzeitdaten von OMNIWeb wurde ein Überblick über die Entwicklung von Indikatoren für Sonnenwindplasma und Magnetfeld sowie die Anzahl der Sonnenflecken erstellt, was eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Weltraumwetterereignisse (Flares/CMEs) nahelegt. Dies erhöht das relative Risiko von Auswirkungen auf gesellschaftliche Infrastrukturen wie Satellitenbetrieb, Kommunikation, GPS-Ortung und Stromnetze. Für eine verbesserte lokale Vorhersagegenauigkeit ist der für den 23. September (japanische Zeit 20:32) geplante Start von IMAP/CGO/NOAA SWFO-L1 entscheidend. In den sozialen Netzwerken laufen Erwartungen an Polarlichter und Warnungen vor betrieblichen Risiken parallel, und die Überwachungs-Threads in Fachforen werden aktiver. Die mehrjährige Umkehrung der Sonne und die Dynamik des Zyklus 25 überlagern sich, was die Beobachtung des Weltraumwetters in den kommenden Jahren noch wichtiger macht.