Dem Ausweg aus der Fast-Fashion-Falle: Wahres Glück durch Konsumreduktion finden

Dem Ausweg aus der Fast-Fashion-Falle: Wahres Glück durch Konsumreduktion finden

Eine aktuelle Studie der Universität Vaasa in Finnland zeigt, dass der Kauf von weniger Kleidung und die Verlängerung der Nutzungsdauer der vorhandenen Kleidung mit subjektivem Wohlbefinden und einem positiven Körperbild verbunden sind. Umweltappelle allein verändern das Verhalten nur schwer, während Appelle an den Eigenvorteil, wie „es ist gut für einen selbst“, wirksam sind. Der Schlüsselmechanismus besteht darin, dass die durch soziale Medien und Werbung ausgelösten Aufwärtsvergleiche reduziert werden, was das Selbstwertgefühl verbessert. In sozialen Medien werden Ziele wie „nichts Neues kaufen“ und das Teilen von Reparaturen unterstützt, während Bedenken hinsichtlich des „Nachkaufs“ von Secondhand-Kleidung sowie Preis- und Größeninklusivität geäußert werden. Unternehmen sollten Garantien, Reparaturen und Größenkonstruktionen unter der Prämisse einer langfristigen Nutzung anbieten, während politische Maßnahmen durch Werbebeschränkungen und erweiterte Herstellerverantwortung individuelles Handeln unterstützen sollten. Das Glück liegt nicht in der „Häufigkeit neuer Kollektionen“, sondern in der „Tiefe der Verbundenheit“ – das ist die Botschaft dieser Studie.