AI-gestützte Dating-App: Stimmt es, dass es viele "Verheiratete, Männer über 40" gibt? - Die aktuelle Lage des "AI-Datings" in Japan

AI-gestützte Dating-App: Stimmt es, dass es viele "Verheiratete, Männer über 40" gibt? - Die aktuelle Lage des "AI-Datings" in Japan

In Japan breitet sich leise eine App aus, die es ermöglicht, nicht mit Menschen, sondern mit KI-Partnern "Liebesaktivitäten" zu matchen. Ein prominentes Beispiel ist "LOVERSE" von der Firma Samantha Co., Ltd. Der Dienst wurde 2023 gestartet, und die offizielle Version für iOS/Android wird 2025 veröffentlicht. Wenn man einem "KI-Partner" im Profil ein "Gefällt mir" gibt und ein Match erzielt, kann man tägliche Chats und (virtuelle) Date-Einstellungen genießen. Um Abhängigkeiten zu vermeiden, hat der Betreiber Sicherheitsmaßnahmen wie die Kennzeichnung **"Der Inhalt ist fiktiv"** und die Erkennung von Selbstverletzungsanzeichen mit anschließender Weiterleitung an öffentliche Anlaufstellen eingeführt. Die Gebührenstruktur umfasst eine kostenlose Registrierung und einen Monatsplan für 2.500 Yen. **Laut einer Umfrage des Unternehmens sind viele Nutzer verheiratet, über 40 Jahre alt und männlich. Als Gründe werden angegeben, dass sie "Risiken menschlicher Beziehungen vermeiden" und "das Kribbeln der Liebe erleben" möchten (Analyse des Autors).** Auf der anderen Seite betreibt die Präfektur Tokio eine öffentliche Matching-App, bei der "Menschen von KI empfohlen werden" (mit strenger Identitätsprüfung wie Ledigkeitsnachweis), die sich in Zweck und Design von den **privaten Apps, die eine "Liebe mit KI" ermöglichen, unterscheidet.** Dieser Artikel erklärt ausländischen Lesern, die in Japan leben, Japan besuchen oder an japanischen Angelegenheiten interessiert sind, die Funktionsweise von KI-Liebes-Apps, das Nutzerprofil, kulturelle, ethische und sicherheitsrelevante Aspekte sowie wichtige Hinweise zur Nutzung.